Mia. / Biografie & Steckbrief

Diskografie

Steckbrief
Biografie
Genre:
Deutsch Rock & Pop
Bandmitglieder:
Mieze
Gesang
Penn, Andy
Gitarre
Puls, Ingo
Gitarre
Schütze, Rob
Bass
Spies, Gunnar
Schlagzeug
Ähnliche Künstler:
2Raumwohnung
Klee
Tele
Chicks on Speed
Le Tigre
Vorbilder:
Ideal
Blondie
Hagen,Nina
Nachfolger:
Wunder
Peaches
Internet:
Website deutschsprachig

Mia.

 

Für ihre exzentrischen Inszenierungen sind Mia. aus Berlin ebenso beliebt wie für ihren fluffigen, leicht wavigen Pop-Sound.

In der Schule geht es los. In einer Berliner Schule. Denn Mia. gehören wohl zu dene wenigen Berliner Bands, die tatsächlich aus Berliner Menschen besteht. Der Rest: die ganze Welt in der Hauptstadt, aber einen Berliner triffste kaum. Jedenfalls beschließen Mieze Katz und Andie Penn 1997, ihren Schulalltag mit dem gemeinsamen Hören von Portishead und Nirvana zu verschönern. Allerdings hören die beiden aktiv: Mieze hat immer ihren schreibblock dabei, um aufkeimende Textideen festzuhalten. Andi Penn dagegen sitzt an Gitarre oder Klavier und läst sich ebenfalls inspirieren.

Durch Rumfragen gerieten sie an Bob Schütze als Bassisten, an den Gitarristen Ingo Puls und schließlich Schlagzeuger Hannes Schulze, der 2001 durch Gunnar Spies ausgetauscht wurde. Erste kleine Erfolge stellten sich durch intensives Live-Spielen ein, so wurde schon 1999 ein Song der Band zum offiziellen Titel der internationalen Jugendmesse gekürt. Es folgen lokale Berümtheit in Berlin für den bis Anfang 2002 ziemlich harten Punk sowie für die schrillen Selbstinszenierungen der Sängerin. Einen großen Teil an der Mia.-Show kann der Künstleragentur R.O.T. zugeschrieben, die Mia. immer im Gespräch halten.

Weiter im Zirkus

Mit dem ersten Album ist es 2002 soweit: Hieb und stichfest ist eine New Wave-Platte mit größtenteils deutschen, teils englischen Texten. Die Musik erinnert anIdeal und Blondie, und durch ihr weiterhin gepflegtes Live-Spielen können Mia. schon auf eine Fan-Basis bauen. Das Album landet in den Charts. Für Aufregung sorgt die Band ein Jahr später mit zweideutigen Äußerungen über die Nation, etwa, indem sie Sprachspiele mit "schwarz, rot, gold" betreibt. Kontinuierlich weist die Gruppe jeglichen Nationalismusvorwurf von sich und tut später was fürs Renomee; vor einem linksradikalen Publikum spielt sie gar am 1. Mai 2003 bei einer Kundgebung zur "revolutionären " Mai-Demo.

Ob kalkuliert oder nicht, dumm oder provokant, seit jenen Äußerungen erst sind Mia. ein Begriff in Deutschland. Das 2004 erscheinende Stille Post hält sich monatelang in den Charts, und mit ihrem mittlerweile luftigen Pop tauchen Mia. in ganz neuen Zusammenhängen auf, etwa bei der deutschen Vorausscheidung zum Eurovision Song Contest 2004 oder beim Bundesvision Song Contest 2007. Im genannten Jahr veröffentlichen Mia. ihren dritten Longplayer Zirkus, der sich bis auf Platz zwei in den Charts platziert. Im Jahr 2008 sitzt die Band schon wieder gemeinsam im Proberaum, um ein neues Album vorzubereiten.

Diese Seite bookmarken bei Hinzufügen zu mister-wong.de Hinzufügen zu linkarena.com Hinzufügen zu del.icio.us Hinzufügen zu google bookmarks Hinzufügen zu digg
© Copyright and produced by PhonoNet GmbH, all rights reserved.  -  Impressum & Nutzungsbedingungen